Gewebsschlaffheit

Gewebsschlaffheit

Was tun bei der Erschlaf­fung des Bindegewebes?

Krankheitsbild

Bin­de­ge­we­be fin­det man an vie­len Stel­len unse­res Kör­pers: Außer an der Haut gibt es Bin­de­ge­we­be auch an vie­len inne­ren Orga­nen. Die­se Gewe­be­schich­ten die­nen dazu, ein­zel­ne Gewe­be mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Und sie kön­nen im Lau­fe des Lebens erschlaf­fen, weil sich die Zell­dich­te im Bin­de­ge­we­be ver­min­dert und Zel­len beschä­digt wer­den und abster­ben. Die­se toten Zel­len wer­den starr, sind nicht mehr elas­tisch und funk­tio­nie­ren nicht mehr

Die­se Beschä­di­gun­gen an der Struk­tur bezeich­nen die Medi­zi­ner als Bin­de­ge­webs­schwä­che. Die­se lässt sich optisch auf der Haut gut erken­nen und zeigt sich somit z.B. als Cel­lu­li­te, Deh­nungs­strei­fen und Krampf­adern. Häu­fig ergibt sich auch ein aus­ge­präg­ter Gewe­be­über­schuss zum Bei­spiel nach einer erheb­li­chen Gewichtsreduktion.

Vor­beu­gen kön­nen Sie einer früh­zei­ti­gen Erschlaf­fung des Bin­de­ge­we­bes durch täg­li­chen Sport, z.B. Schwim­men oder Nor­dic Wal­king. Wech­sel­du­schen regen die Durch­blu­tung an und sind des­we­gen auch eine gute Vorbeugung.

Eine aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung — Gemü­se, Obst, Vit­amin C — und nicht zu viel Fleisch auf dem Spei­se­plan tra­gen eben­falls dazu bei, das Bin­de­ge­we­be in Form zu hal­ten. Bestimmt haben Sie es schon oft gehört: Sie sol­len bit­te trin­ken, trin­ken, trin­ken! Ein­ein­halb bis zwei Liter Flüs­sig­keit — z.B. Was­ser oder unge­süß­ter Tee — am Tag soll­ten es sein. Auch das hilft.

Mas­sa­gen mit Bürs­ten oder Haut­pfle­ge mit Cremes, Lotio­nen, Sal­ben und Ölen hel­fen eben­so gegen früh­zei­ti­ge Haut­er­schlaf­fung. Falls Sie rau­chen: Ver­zich­ten Sie auf das Rauchen!

Behandlung

Vor der Behand­lung muss die Ursa­che der Bin­de­ge­webs­schwä­che geklärt wer­den. Wenn durch Sport, eine gesun­de Ernäh­rung, durch Wech­sel­du­schen und Mas­sa­gen kei­ne Bes­se­rung erreicht wer­den kann, besteht auch die Mög­lich­keit,  erschlaff­te oder geris­se­ne Haut durch eine Ope­ra­ti­on zu entfernen.

Im Bauch­be­reich kann der Chir­urg ope­ra­tiv  eine Straf­fung der Bauch­de­cke durch­füh­ren. Dazu wird über­schüs­si­ges Haut- und Fett­ge­we­be ent­fernt. Ergänzt wird die­se Maß­nah­me durch eine gleich­zei­ti­ge inne­re Straf­fung der Bauch­mus­ku­la­tur. Das führt wie­der­um zu einer Kon­tur­ver­bes­se­rung. Die­se Ein­grif­fe wer­den in aller Regel unter Voll­nar­ko­se durch­ge­führt. Danach erfolgt noch eine kur­ze sta­tio­nä­re Über­wa­chung. Für bei­des ist unse­re Pra­xis opti­mal ein­ge­rich­tet: Wir ver­fü­gen über einen OP-Bereich und vier Patientenzimmer.

Ober­ar­me kön­nen auf eine ähn­li­che Wei­se eben­falls gestrafft wer­den. Die Straf­fung der Ober­ar­me füh­ren wir ambu­lant durch und nur mit­tels einer Däm­mer­schlaf­nar­ko­se. Die Behand­lung hin­ter­lässt eine Nar­be an der Innen­sei­te des Oberarmes.

Für eine Straf­fung der Ober­schen­kel ist ein höhe­rer ope­ra­ti­ver Auf­wand nötig: Hier behan­deln wir immer unter Voll­nar­ko­se und es erfolgt danach eine sta­tio­nä­re Nach­be­hand­lung. Für bei­des sind wir ausgerüstet.

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Kosten

Die Behand­lung erfolgt meist aus rein ästhe­ti­schen Grün­den. Die Kos­ten dafür wer­den — bis auf sehr weni­ge Aus­nah­me­fäl­le — nicht von der Kran­ken­kas­se über­nom­men. Alle chir­ur­gi­schen Ein­grif­fe sind eine Pri­vat­leis­tung und wer­den auch als sol­che abge­rech­net. Die Kos­ten sind also kom­plett vom Pati­en­ten selbst zu tra­gen. Die Höhe der Kos­ten rich­tet sich danach, wel­che und wie vie­le Berei­che behan­delt wer­den und auch danach, wel­che Metho­den ein­ge­setzt wer­den. Wün­schen Sie außer­dem eine zusätz­li­che Straf­fung, ist die Behand­lung deut­lich kom­ple­xer und somit auch teu­rer. Im gemein­sa­men Bera­tungs­ge­spräch mit uns erstel­len wir Ihnen ger­ne einen unver­bind­li­chen Kostenvoranschlag.

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